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GIRLS DON'T CRY

Regisseurin Sigrid Klausmann

Eröffnungsfilm: Girls Don’t Cry
Publikumsgespräch: Mittwoch, 25.2.2026, 20 Uhr, Kino Museum Tübingen

Sigrid Klausmann wurde 1955 als drittes von sieben Kindern in Furtwangen geboren. Ihren ersten Beruf als Sportlehrerin übte sie 11 Jahre lang aus, es folgten über 20 Berufsjahre als Tanzpädagogin und Choreografin. Vor 20 Jahren betrat die 3-fache Mutter (inzwischen Großmutter), verheiratet mit Walter Sittler, ein neues Arbeitsfeld als Regisseurin für Dokumentarfilme.

Ihre Filme aus der Reihe 199 KLEINE HELD*INNEN incl. NICHT OHNE UNS! (Kino Dokumentarfilm 2027) liefen weltweit auf über 90 Filmfestivals und erhielten zahlreiche Preise. Ihr neuer und letzter bereits mehrfach ausgezeichneter Dokumentarfilm GIRLS DONT CRYist weltweit auf Festivaltour und kommt 2026 in die Kinos.

Filme und Auszeichnungen (Auswahl)

2012–2016 – Nicht ohne uns! (u. a. Goldener Spatz 2016 – Bester Dokumentarfilm; Preis der Kinderjury, Chicago International Children’s Film Festival 2016; Jugendfilmpreis „Der goldene Nils“, Festival des Deutschen Films Ludwigshafen; FBW „Besonders wertvoll“)

2018-21 – 199 kleine Helden: Jésùs aus Mexiko, Rania aus Jordanien (Filmpreise Chicago und Bilbao, www.199kleinehelden.org/de)

2023–2025 – Girls Don't Cry. Auszeichnungen bei den Filmfestivals:
“Bridging the Borders Award”, LUCAS-Festival; Bester Dokumentarfilm bei: FILEM’ON/ECFA Doc Brüssel; INTERROBANG USA; KINEKO Japan; “Red Cross Award” BUSTER Dänemark; Lobende Erwähnungen bei den Filmfestivals Lünen, BUFF Schweden und OULU Finland; Nominiert für „Best European Documentary for Children & Youth“ 2026, Preisverleihung im Rahmen der Berlinale 2026. FBW „Besonders wertvoll“

Produzent Walter Sittler

Eröffnungsfilm: Girls Don’t Cry
Publikumsgespräch: Mittwoch, 25.2.2026, 20 Uhr, Kino Museum Tübingen

Walter Sittler wurde am 5. Dezember 1952 in Chicago, USA, geboren. Von 1978 bis 1981 absolvierte er seine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Anschließend war er von 1981 bis 1995 am Nationaltheater Mannheim und am Staatstheater Stuttgart engagiert. Seit 1995 arbeitet er als freischaffender Schauspieler und ist in Theaterproduktionen, TV- und Filmprojekten sowie Hörbüchern und Lesungen zu sehen. Er wurde international besonders bekannt als Hauptdarsteller in der erfolgreichen deutsch-schwedischen Krimiserie „Der Kommissar und das Meer“, die von 2007-2021 ausgestrahlt wurde.
1996 gründete er gemeinsam mit seiner Frau Sigrid Klausmann-Sittler die Schneegans Productions, die Dokumentarfilme und Musicals mit Kindern und Jugendlichen produziert. Seither ist er als Produzent sowie als Herstellungs- und Produktionsleiter der Firma tätig. Für das Projekt „Nicht ohne uns!“ erhielt er 2017 den Goldenen Spatz, und für den Film „Girls Don’t Cry“, dessen Kinostart am 23. April 2026 geplant ist, wurden 2025 mehrfach internationale Filmpreise verliehen.

Filme und Auszeichnungen als Produzent (Auswahl):

2012–2016 – Nicht ohne uns! (u. a. Goldener Spatz 2016 – Bester Dokumentarfilm; Preis der Kinderjury, Chicago International Children’s Film Festival; Jugendfilmpreis „Der goldene Nils“; FBW „Besonders wertvoll“)
2018-21 – 199 kleine Helden: Rania aus Jordanien, Jésùs aus Mexiko u.a.m.
2023–2025 – Girls Don’t Cry. Auszeichnungen s.o. Sigrid Klausmann


THE LAST AMBASSADOR

Protagonistin Manizha Bakhtari

Film: The Last Ambassador
Publikumsgespräch: Freitag, 27.2.2026, 20:30 Uhr, Kino Museum Tübingen

Manizha Bakhtari ist eine angesehene Diplomatin, Dozentin und Autorin, deren Karriere Diplomatie, Literatur und Engagement verbindet. Als Botschafterin der Islamischen Republik Afghanistan in Österreich und Ständige Vertreterin bei den Vereinten Nationen und internationalen Organisationen in Wien ist sie zu einer führenden Stimme für afghanische Frauen und Mädchen geworden und vertritt Afghanistan vor wichtigen multilateralen Institutionen wie der IAEO, der CTBTO und der OSZE. Mit ihrem Hintergrund in Journalismus und Literatur bringt Botschafterin Bakhtari die Perspektive einer Schriftstellerin und das Einfühlungsvermögen einer Sozialreformerin in die Diplomatie ein.

Seit der Rückkehr der Taliban an die Macht ist sie eine der wenigen verbliebenen Stimmen des demokratischen Afghanistan und sensibilisiert die Weltöffentlichkeit für die Politik der Geschlechterapartheid des Regimes. Im Jahr 2024 erhielt sie den White Ribbon Award der OSZE. Sie ist Gründungsmitglied des 2022 ins Leben gerufenen Daughter-Programms, das afghanischen Mädchen, denen der Zugang zu Bildung verwehrt wurde, Mentoring, finanzielle Hilfe und emotionale Unterstützung bietet. Ihr Leben und ihre Mission wurden auch in dem gefeierten Dokumentarfilm THE LAST AMBASSADOR porträtiert.

Auszeichnungen:
2024 White Ribbon Award der OSZE


9-MONTH CONTRACT

Expertin Dr. Ingeborg Kraus

Film: 9-Month Contract
Publikumsgespräch: Samstag, 28.2.2026, 18:00 Uhr, d.a.i. Tübingen

Dr. Ingeborg Kraus ist promovierte Diplom-Psychologin, Verhaltenstherapeutin und Traumatherapeutin (DeGPT, EMDR). Sie studierte und promovierte in Frankreich (Université de Strasbourg, Summa Cum Laude). Von 1995 bis 2002 arbeitete sie als humanitäre Helferin in Bosnien und im Kosovo, insbesondere mit Frauen, die Opfer sexueller Gewalt wurden, und gründete dort u. a. ein Frauenhaus. Danach war sie neun Jahre lang Psychotherapeutin und therapeutische Leiterin in psychosomatischen Kliniken in Deutschland.
Seit 2012 führt sie eine eigene psychotherapeutische Praxis in Karlsruhe und behandelt u. a. Betroffene von Prostitution und Menschenhandel. Sie ist Begründerin der Initiative „Trauma & Prostitution“ und engagiert sich wissenschaftlich und politisch für ein Sexkaufverbot (Nordisches Modell). Seit November 2022 leitet sie über die European Society for Traumatic Stress Studies ESTSS alle zwei Wochen eine Supervisionsgruppe für Ukrainische Psychotherapeutinnen.
Auf Grundlage ihrer langjährigen klinischen und traumatherapeutischen Erfahrung forscht und publiziert Dr. Kraus zu den psychischen Folgen sexualisierter Ausbeutung, einschließlich Leihmutterschaft, die sie aus psychotraumatologischer Perspektive als Form reproduktiver Ausbeutung analysiert. Im Fokus stehen dabei die psychischen Folgen für die betroffenen Frauen, die Instrumentalisierung des weiblichen Körpers sowie langfristige Auswirkungen auf die geborenen Kinder.

Publikationen, Aktionen, Podien (Auswahl)

Zu Leihmutterschaft:
https://www.cdu-kv-tuebingen.de/news/lokal/564/CDU-debattiert-ueber-Schwangerschaftsabbruch-und-Leihmutterschaft-.html

Zu Prostitution:
Dr. Ingeborg Kraus, „Das Nordische Modell zu Prostitution. Ein Perspektivwechsel zum Schutz der Menschenwürde“:
https://www.trauma-and-prostitution.eu/2022/07/12/das-nordische-modell-zu-prostitution/

Rede vor dem Ukrainischen Ministerium für Soziales: „Sexuelle Ausbeutung ukrainischer Frauen“, 29.04.2025:
https://www.trauma-and-prostitution.eu/2025/05/03/speech-by-dr-ingeborg-kraus-for-ukraine/

www.change.org/p/sexkauf-bestrafen-prostitution-abbauen


THE LOVE OF MY LIFE, ME

Regisseurin Akhila Daniela Kotowski

Film: The LoVe of my life, Me
Publikumsgespräch: Sonntag, 1.3.2026, 15:30 Uhr, d.a.i. Tübingen

Akhila Daniela Kotowski ist Theaterschauspielerin, Theaterpädagogin, Regisseurin und Dozentin. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der Schule des Theaters im Theater “Der Keller” in Köln, ergänzt durch ein Studium der Germanistik, Philosophie und Neugriechisch sowie die Ausbildung zur Theaterpädagogin BuT.
Seit vielen Jahren arbeitet sie schwerpunktmäßig für das Theater – als Schauspielerin, Regisseurin und Leiterin eigener Theater- und Bühnenshowproduktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Parallel ist sie in der kulturellen Bildungsarbeit tätig und leitet Theaterprojekte, Workshops und Ausbildungen an Schulen, Theatern und freien Einrichtungen.
Das Medium Film begleitet sie seit ihrer Kindheit. Nach frühen Erfahrungen vor der Kamera realisierte sie 2007 erstmals ein Filmprojekt als Regisseurin. Seit 2021 arbeitet sie intensiver filmisch: Sie führte Regie beim Kurzfilm „22.44.2020“ und entwickelte anschließend das Spiel- und Dokumentarfilmprojekt „The LoVe of my Life, ME“, das sich mit Narzissmus in Partnerschaften auseinandersetzt.
Theater ist ihr zentrales künstlerisches Ausdrucksmedium, Film versteht sie als bewusste Erweiterung ihrer Arbeit.

theloveofmylife.me/producers-note

theloveofmylife.me/akhila-in-action


Foto: Matthias-Ritzmann

Expertin Micha Schöller

Film: The LoVe of my life, Me
Publikumsgespräch: Sonntag, 1.3.2026, 15:30 Uhr, d.a.i. Tübingen

Micha Schöller ist Diplom Sozialpädagogin und engagiert sich seit 35 Jahren im Bereich Gewalt gegen Frauen. Sie ist Mitarbeiterin in der Beratungsstelle mit dem Schwerpunkt Sexualisierte Gewalt und der Beratungsstelle mit dem Schwerpunkt Häusliche Gewalt bei Frauen helfen Frauen e.V. Tübingen. Sie war im Jahr 2000 Mitbegründerin des TIP – Tübinger Interventionsprojekt Häusliche und sexualisierte Gewalt, ein Zusammenschluss von Polizei, Justiz, Stadt- und Kreisverwaltung, Gesundheitswesen, Frauenhäusern und Beratungsstellen zur Bekämpfung häuslicher und sexualisierter Gewalt., das schnelle und kostenlose Hilfe für die Opfer bietet und diese Hilfe zwischen den verschiedenen Instanzen koordiniert.
Die Beratungsstelle mit dem Schwerpunkt sexualisierte Gewalt bietet Frauen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, unterstützenden Angehörigen, FreundInnen und Menschen aus dem sozialen Umfeld sowie MultiplikatorInnen und Fachkräften Krisenintervention, Beratung, Unterstützung und fachliche Begleitung an.

https://www.frauen-helfen-frauen-tuebingen.de/anlaufstelle-sexualisierte-gewalt-agit


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